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Der Schmalfilm  

Der erste Schmalfilm (16 mm) entstand einst durch das Teilen eines 35 mm Kinofilmes, um Dokumentarfilme, Probeaufnahmen, Heimkopien von Kinofilmen und später auch Amateuraufnahmen realisieren zu können. Dieser 16 mm - Film erlebte durch das Fernsehen eine Renaissance und wurde lange für hochwertige Fernsehfilmproduktionen eingesetzt. Seit der Einführung von 16:9 Fernsehgeräten werden viele Fernsehfilme mit speziellen Super 16 Kameras gedreht. Der 8 mm - Film wurde hauptsächlich als Amateurfilm eingesetzt und von den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts bis in die 80er Jahre als Amateur - Stummfilm eingesetzt. Im Jahr 1965 wurde der Super - 8 - Film eingeführt, welcher sich im Amateurbereich zunächst nur teilweise durchsetzte. Erst als industrielle Kopien kommerziell angefertigter Filme angeboten wurden, begann der entgültige Durchbruch des Super- 8- Filmes, welcher in den 70er Jahren durch die Möglichkeit des Anbringens einer Magnettonspur aufgewertet wurde, zu Beginn der 80er Jahre jedoch größtenteils durch Videosysteme vom Markt verdrängt wurde.

Amateurfilme Steven Spielbergs:

1. The Last Gun (USA 1959), 2. Escape to Nowhere (USA 1960), 3. Battle Squad (USA 1961), 4. Firelight (USA 1963), 5. Slipstream (USA 1965, unvollendet), 6. Amblin´ (USA 1969)

 

Steven Spielberg, einer der erfolgreichsten Hollywood- Filmregisseure, begann einst auch als Familienfotograf und Amateurfilmer. Seine ersten Filme drehte er mit 8 mm Kameras. Die späteren Streifen wurden mit 16 mm- Technik angefertigt, bevor Spielberg seine Karriere in den Hollywood- Studios begann.

Die Abbildung links zeigt die Titel selbst gedrehter Schmalfilme Steven Spielbergs.

Literaturempfehlungen:

Die linke Abbildung zeigt eine russische 16 mm- Handkamera mit Zoom- Objektiv und Handaufzug.

Die rechte Abbildung zeigt die Geschwindigkeitsumschalter von Schmalfilm- Kameras.

Die Standart- Geschwindigkeit im Amateurbereich war 16 - 18 Bilder und im Profibereich 24 Bilder je Sekunde.

Mit Schmalfilmkameras wurden sehr eindrucksvolle und haltbare Aufnahmen gemacht, die oftmals noch nach mehr als 30 Jahren ohne Farbeinbußen digitalisiert werden können. Viele Familienerinnerungen wurden auf 8 mm- Film festgehalten und überdauerten bereits Generationen.

Die DVD- Technologie ermöglicht erstmals eine Kopie vom Schmalfilm, die ohne nennenswerte Qualitätseinbußen, wertvolle private Aufnahmen generationsübergreifend weitergeben hilft. Aus Haltbarkeitsgründen und wegen schneller Gerätewechsel bei Playern, empfiehlt sich eine parallele Schmalfilmdigitalisierung auf USB2 Festplatte für Archiv- und Bearbeitungszwecke.

Viele Amateurfilmer haben sich zwar an den "Stummfilm" mit Projektorgeräuschen gewöhnt, doch wenn die DVD- Kopie vom Schmalfilm völlig ohne Ton vorliegt, kann nach einigen Stunden möglicherweise etwas fehlen, nämlich Musik oder Geräusche.

Die Fa. MUVIG überspielt Super 8 Schmalfilme seit dem Sommer 2005 mit dem gesamten, einst aufgenommenen Filmbild, das etwas breiter ist, als beim Normal 8 Film und somit besser an moderne Fernsehgeräte angepasst ist.

Seit dem 01.01.2008 gilt in Deutschland ein verschärftes Urheberrecht, welches das Kopieren einer urheberrechtlich geschützten Vorlage unter Strafe stellt. Insbesondere das Kopieren kopiergeschützter Medien (Knacken des Kopierschutzes) gilt als Straftatbestand. Vorsicht ist insbesondere bei Downloadangeboten im Internet geboten, wenn der Anbieter nicht der Urheber von Medien ist.

Bereits in den 70er Jahren machten sich viele Leute Gedanken über die Aufwertung des Schmalfilmes mit passender Musik oder Geräuschen. Letztendlich blieben die meisten Versuche mit einer Vertonung am Projektor auf Grund der ortsabhängigen Projektionstechnik an das "Heimkino" gebunden. Aus diesem Grund wurde die Diskussion über Urheberrechte erst nach Einführung der Videotechnik vorangetrieben. 

Was in den 70er und 80er Jahren bei der Vertonung von Schmalfilmen mit passender Musik durch das Anbringen von Aufnahmebuchsen für einen Plattenspieler am Projektor geradezu gefördert wurde ist im Jahr 2008 in Bezug auf die Vertonung eigener Videos insbesondere dann ein Thema für den Nachweis des Urheberrechts, wenn dieses Video veräußert oder ins Internet gestellt wird.

Die Fa. MUVIG hat erkannt, dass es sinnvoll ist, die Überspielung von Schmalfilmen auf DVD mit dazu passender GEMA- freier Vertonungsmusik anzubieten und bietet aus diesen Grund einige CDs zur Nachvertonung an. Diese Musik wurde größtenteils vom November 1995 bis zum März 1999 produziert. Dabei wurden thematische Schwerpunkte pro CD gesetzt, um passend zum Schmalfilm oder Video gezielte oder unverfängliche Hintergrundmusik auf  DVD anbieten zu können.